--- Family Life Mission e.V. ---

„Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!“ (Markus 9,50)

Nicht nur in Israel, sondern im gesamten Orient spielte das Salz eine wichtige Rolle. Es würzte die Speisen, damit sie gut schmeckten (Hiob 6,6). Weil Salz unentbehrlich und kostbar war, nutzte der Staat den Salzhandel als Steuerquelle (1. Makk. 10,29; 11,35). Sowohl ein Übermaß an Salz als auch ein Mangel sind schädlich. Ein Leben ganz ohne Salz ist nicht denkbar. 

Jedes Speisopfer, das im Tempel dargebracht wurde, war gesalzen (3. Mose 2,13). Auch beim Brandopfer wird Salz verwendet (Hes. 43,24). Neugeborene wurden mit Salz abgerieben (Hes. 16,4). 

Elisa schüttete eine Schale Salz in die Quelle, die ungenießbares Wasser lieferte - und das Wasser wurde genießbar (2. Kön. 2,19-22). Es ist wohl nicht das Salz, die die Veränderung bewirkte, sondern das in Gottes Vollmacht gesprochene Wort. 

Die Verwendung von Salz weist aber darauf hin, dass es bei vielen Vorgängen als Bestätigung für die eingegangene Verpflichtung sowie für den Bundesschluss verwendet wurde. Der sog. Salzbund spielte eine wichtige Rolle in biblischer Zeit (4. Mose 18,19).

Zu jeder Mahlzeit gehörte Salz. Der gemeinschaftliche Genuss von Salz war ein Zeichen der Freundschaft und ein Symbol der Verbundenheit. Aus der Gastfreundschaft des gemeinsamen Mahles ergaben sich bindende Verpflichtungen.  Ein „Salzbund“ entsprach dem, was man heute „Vertragsunterzeichnung“ nennt. 

In Kol. 4,6 sagt Paulus: „Eure Rede sei allezeit lieblich und mit Salz gewürzt“. Salz ist die Würze, die vor Schaden bewahrt und der Verrottung entgegenwirkt. In allem, was wir tun und sagen, sollen wir uns durch Reinheit und Unverdorbenheit auszeichnen. Genauso wie eine gewürzte Mahlzeit sollen unsere Worte Geschmack machen, so dass Menschen Verlangen nach Gott bekommen. Unser Reden soll bewahrend, schützend und erhaltend sein.

„Ihr seid das Salz der Erde“, sagt Jesus in Matth. 5,15; Mk. 9,50; Luk. 14,34. Die Gläubigen wirken in die Welt hinein und bringen ihr das Unvergängliche, Ewige und Bleibende. Salz verfeinert den Geschmack; Christen sollen ihre Umgebung und die Gesellschaft günstig beeinflussen und zu deren Besten beitragen (Jer. 29,7). Salz konserviert; Christen wirken dem moralischen Niedergang entgegen und üben einen guten Einfluss aus. Salz macht auch durstig; wer mit Gläubigen zu tun hat, wird einen geistlichen Durst bekommen und mehr über Gott erfahren wollen. 

Durch den alttestamentlichen Salzbund wurden Gottes Beauftragungen bekundet. Die Gültigkeit von menschlichen Abmachungen wurde ebenfalls bekräftigt. So entstand ein Rechtsfrieden. Jesus greift darauf zurück, indem er eine Verbindung zwischen dem Salz und dem Frieden herstellt. 

Hans-Joachim Heil
1. Vorsitzender

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